Lebenszyklen

 

 

Der Mensch wird geboren, so winzig und klein;

Träumt als Kind davon, erwachsen zu sein.

Wenn er dann endlich erwachsen ist;

Er doch die Kindheit so oft vermisst.

 

Die Jugend ist nun wohl die schönste Zeit;

Sie ist voller Leben und Fröhlichkeit.

Man denkt man kann alles tun und haben auf dieser Welt;

Doch es liegt oft am Geburtsort oder am Geld.

 

Dann kommt die Familie, man schafft sich ein Zu Hause;

Man hat oft viel Stress und gönnt sich fast keine Pause.

Man merkt nicht wie schnell die besten Jahre vergeh` n;

Bis dann ganz plötzlich die Enkel vor einem steh` n.

 

Nun träumt man von Rente, will das Leben genießen in Ruh;

Doch oft lassen Krankheit und Alter das nicht mehr zu.

Und eines Tages, man weiß es nie wann;

Kommt dann wohl auch der Sensenmann.

 

Von allem was der Mensch gehabt im Leben;

Kann er, nun, gar nichts mitnehmen.

Von all dem was er gelernt, von allem was das Leben ihm gab;

Bleibt ihm nur eines: Ein kühles Grab.

 

 

  

                                                              Helmuth Ganzer

 

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