Ehre an meine Ahnen 

 

Sollte es wirklich nach dem Tode noch etwas geben;

So etwas wie ... ein anderes Leben:

Dann will ich hiermit an all meine Ahnen;

Einen Gruß und ein kleines Dankeschön sagen.

Ein Danke für all die Mühen und Plagen;

Damit wir es, heute, leichter und besser haben.

Sie haben manches Wunder in Technik und Medizin vollbracht;

Welches uns das Leben heute länger und leichter macht.

Auch für Frieden und Freiheit ließen Viele Ihr Leben;

Ja, ohne Sie würde es uns, heute,  gar nicht geben.

Viele kannten nur Krankheit, Krieg und schwere Schicksalsschläge;

Hatten kein Glück, kein Trost auf Ihrem Lebenswege.

Mussten die Heimat verlassen mit all dem was Ihnen lieb;

In der Fremde neu beginnen, mit der Kraft die noch blieb.

Wurden missbraucht, misshandelt, ausgenutzt und ausgelacht;

Um jede schöne Stunde in Ihrem Leben gebracht.

Ihr Leben bestand nur aus Arbeit und Sorgen:

„Gibt es heut` was zu essen?, verhungern wir morgen“?

Da war so viel Elend,  so viel Not und Leid;

Erst daraus erfolgte unsere, die heutige, Zeit.

So manch` schöne Erinnerung ich noch an meine Großeltern habe;

Manchmal war ich noch klein, da trug man Sie schon zu Grabe.

Doch auch heut` noch muss ich so liebevoll an Sie denken;

Und will Sie mit einem kurzen Gedenken beschenken.

Sie sollen stolz sein auf uns und Sie sollen wissen:

Das wir Ihre Obhut und Ihre Geborgenheit oft vermissen.

Ich will Sie auch bitten uns im Leben weiter zu begleiten;

Uns zu beschützen vor Krankheit, Krieg und schweren Zeiten.

Auch wir wollen heute unseren Nachkommen sagen:

„Wir tun alles was in unserer Macht steht, Ihr sollt es mal besser haben“.

  

                                                                                                                                                                  Helmuth Ganzer

 

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